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Der Aufsichtsrat des Industriedienstleisters Bilfinger hat den Vertrag von Vorstandschef Thomas Schulz bis Ende Februar 2032 verlängert - Quelle: Bilfinger

Industriedienstleister

Bilfinger setzt auf Kontinuität an der Spitze

Der Vorstandsvorsitzende Thomas Schulz bleibt bis 2032 an der Spitze von Bilfinger SE. Der Aufsichtsrat beschloss am 11. August, seinen ursprünglich auslaufenden Vertrag um weitere fünf Jahre zu verlängern. Schulz führt den Industriedienstleister seit März 2022.

Mit der Personalentscheidung setzt Bilfinger auf Kontinuität. Unter Schulz hat der Konzern seine strategische Ausrichtung verändert und den Fokus auf profitables Wachstum, operative Effizienz und eine stärkere Marktorientierung gelegt. Nach Unternehmensangaben ist der Umsatz seit seinem Amtsantritt deutlich gestiegen, während sich die EBITA-Marge nahezu verdreifacht hat.

International erfahrene Führungskraft

Schulz verfügt über langjährige Führungserfahrung in internationalen Industrieunternehmen. Vor seinem Wechsel zu Bilfinger war er von 2013 bis Ende 2021 Group CEO des dänischen Maschinenbaukonzerns FLSmidth. Zuvor war er mehr als elf Jahre bei Sandvik tätig. Dort übernahm er unter anderem die Verantwortung für das Construction-Geschäft und war Mitglied des Group Executive Managements.

Seine berufliche Laufbahn begann Schulz 1998 bei Svedala Germany, wo er bis 2001 als Business Area Manager tätig war. Anschließend wechselte er zu Sandvik und übernahm dort verschiedene Managementpositionen in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Geschäftsentwicklung. Als Regional President verantwortete er unter anderem die Geschäfte in Zentraleuropa, bevor er die globale Ergebnisverantwortung für das Construction-Segment übernahm.

Wachstum und Markterweiterung im Fokus

Bilfinger will seine Position als internationaler Industriedienstleister weiter ausbauen. Das Unternehmen unterstützt Kunden insbesondere in der Prozessindustrie – unter anderem in den Bereichen Chemie und Petrochemie, Energie, Öl und Gas sowie Pharma und Biopharma.

Ein Schwerpunkt der Strategie ist die sogenannte Markterweiterung. Bilfinger will damit die Kundenausrichtung stärken und sich stärker als bevorzugter Partner der Industrie positionieren. Daneben setzt der Konzern auf operative Exzellenz, um Effizienz und Leistung kontinuierlich zu verbessern.

Der Konzern beschäftigt rund 31.000 Mitarbeitende und ist in den Regionen Westeuropa, Zentraleuropa und International aktiv. Die Geschäftstätigkeit konzentriert sich vor allem auf Europa, Nordamerika und den Nahen Osten. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Bilfinger einen Umsatz von 5,4 Milliarden Euro.

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vg 12.08.2026