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Robert Ader, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Deutschland GmbH, übernimmt zusätzlich zu seiner bisherigen Rolle die Funktion des 'Regional Lead Europe' und verantwortet damit die übergreifende Steuerung der europäischen Märkte - Quelle: Porsche AG

Vier statt fünf Vertriebsregionen

Porsche strukturiert Vertrieb in Deutschland und Europa neu

Porsche strukturiert seine internationale Vertriebsorganisation neu. Künftig soll es vier statt bislang fünf Vertriebsregionen geben. Deutschland wird dabei in die Region Europa integriert. Robert Ader, seit Mai 2025 Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Deutschland GmbH, übernimmt zusätzlich die Funktion des 'Regional Lead Europe' und damit die übergreifende Steuerung der europäischen Märkte.

Ader ist seit vielen Jahren in unterschiedlichen Vertriebs- und Marketingfunktionen für Porsche tätig. Bevor er an die Spitze von Porsche Deutschland wechselte, war er unter anderem Vice President Marketing und CMO der Porsche AG. Zuvor verantwortete er als Vice President Customer Relations das Kundenmanagement. Weitere Stationen waren die Leitung der Marketingkommunikation sowie eine Funktion als Regional Manager Sales Europe.

Seine Laufbahn bei Porsche begann bereits 2003 im Bereich Internet- und Dialogmarketing. Zwischenzeitlich war Ader zudem als Area Manager Sales für Großbritannien, den Mittleren Osten und Afrika tätig. Damit verbindet er Erfahrungen aus Vertrieb, Marketing, Kundenbeziehungen und internationaler Marktsteuerung.

Vertriebsregionen werden neu gebündelt

Auch die Märkte Nord-, Mittel- und Südamerikas werden zu einer gemeinsamen Region Americas zusammengeführt. Die Leitung übernimmt Timo Resch, President und CEO von Porsche Cars North America. Die Vertriebsregion China bleibt unverändert und wird weiterhin von Alexander Pollich geführt.

Für die Übersee- und Wachstumsmärkte ist ebenfalls eine neue Führungsstruktur vorgesehen. Mathias Busse, CEO von Porsche Korea, übernimmt zusätzlich die Funktion des Regional Lead Overseas. Zu seinem Verantwortungsbereich gehören unter anderem Märkte im Mittleren Osten und in Asien.

Zentrale Strukturen werden abgebaut

Mit der Neuordnung löst Porsche die bisherigen zentralen Hauptabteilungen für die Regionen Europa sowie Übersee- und Wachstumsmärkte auf. Damit sollen Zuständigkeiten stärker bei den Regionen liegen und Schnittstellen zwischen Zentrale und Märkten reduziert werden.

Die neue Organisationsstruktur soll zum 1. Oktober 2026 in Kraft treten. Für die Marke bedeutet die Neuordnung vor allem eine stärkere Bündelung der internationalen Vertriebsverantwortung auf regionaler Ebene.

Mehrere Führungswechsel

Die Restrukturierung ist mit weiteren personellen Veränderungen verbunden. Christiane Zorn, bislang für die Region Overseas & Emerging Markets verantwortlich, wechselt innerhalb des Volkswagen-Konzerns zu Volkswagen Group Africa und übernimmt dort zum 1. Oktober 2026 den Vorsitz der Geschäftsführung.

Zum Jahresbeginn 2027 folgen weitere Wechsel: Iryna Kauk übernimmt die Geschäftsführung der Porsche Schweiz AG. Ihr Vorgänger Holger Gerrmann wechselt zu Porsche Central and Eastern Europe. Michael Kirsch, bislang dort CEO, übernimmt die Leitung von Porsche Cars Australia.

Auch in Frankreich gibt es einen Wechsel. Daniel Schmollinger folgt zum 1. Januar 2027 auf Jens Puttfarcken als Geschäftsführer von Porsche France. Puttfarcken geht nach mehr als 29 Jahren bei Porsche in den Ruhestand.

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vg 03.09.2026

 

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