
Franz-Olaf Kallerhoff, Präsident des Markenverbandes - Quelle: Markenverband
Tag der Markenwirtschaft
Franz-Olaf Kallerhoff, Markenverband: Zukunft beginnt mit Zutrauen
Zum diesjährigen Tag der Markenwirtschaft steht die Frage im Mittelpunkt, wie Deutschland seine wirtschaftliche Stärke sichern und neue Wachstumsimpulse schaffen kann. Franz-Olaf Kallerhoff, Präsident des Markenverbandes, plädiert für einen stärkeren Blick auf die eigenen Potenziale – und für mehr Zuversicht in die Zukunft. Dabei sieht er nicht nur die Politik in der Verantwortung, verlässliche Rahmenbedingungen für Unternehmen und Investitionen zu schaffen, sondern auch die Markenwirtschaft selbst: Sie müsse bereit sein, zu investieren, Innovationen voranzutreiben und Veränderungen aktiv zu gestalten:
Wer Zukunft gestalten will, muss ihr etwas zutrauen. Und sich selbst auch.
Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Unsere Wirtschaft wächst zu wenig. Hohe Kosten, Bürokratie, Fachkräftemangel und immer neue regulatorische Anforderungen bremsen Unternehmen. Das ist die Realität. Aber es ist nicht die ganze Wahrheit.
Denn wir haben ebenso gute Gründe für Zuversicht: hervorragende Unternehmen, qualifizierte Menschen, eine starke industrielle Basis und Marken, die weltweit für Qualität, Innovation und Vertrauen stehen. Wir müssen uns unserer Stärken wieder bewusster werden. Wer dem eigenen Potenzial nicht traut, kann nicht gewinnen.
Deshalb lautet unser Leitmotiv beim diesjährigen Tag der Markenwirtschaft: Marke. Zukunft. Zuversicht.
Zukunft gemeinsam gestalten
Diese Ausgabe des markenartikel zeigt, was damit gemeint ist. Etablierte Marken berichten, wie sie investieren und sich neu erfinden. Gründer zeigen, was Deutschland braucht, damit aus Ideen Unternehmen und aus Unternehmen die Marken von morgen werden. 150 Jahre Henkel stehen beispielhaft dafür, dass Tradition und Fortschritt zusammengehören. Und Beiträge zu Künstlicher Intelligenz, Innovation und digitalen Markenwelten machen deutlich: Die Zukunft wartet nicht auf uns. Wir müssen sie gestalten.
Dafür muss die Politik die richtigen Voraussetzungen schaffen: weniger Bürokratie, schnellere Verfahren, verlässliche Regeln, offene Märkte und einen starken europäischen Binnenmarkt. Wer Investitionen will, muss Unternehmen investieren lassen. Wer Innovation will, muss Freiräume für Ideen schaffen.
Mehr Lust auf Zukunft
Aber es wäre zu einfach, nur auf die Politik zu zeigen. Zuversicht beginnt auch bei uns selbst. Unternehmen müssen investieren, Neues wagen und Veränderungen als Chance begreifen. Marken können dabei eine besondere Kraft entfalten. Sie geben Menschen Orientierung und Vertrauen und sie beweisen jeden Tag, dass Herkunft und Zukunft keine Gegensätze sind.
Deutschland braucht wieder mehr Lust auf Zukunft. Die Markenwirtschaft hat sie. Nutzen wir sie. Damit neues Wachstum gelingt, damit der Standort Deutschland international wieder wettbewerbsfähig wird und damit die Menschen voller Zuversicht bei uns leben können.
Auch markenartikel 10/2026 widmet sich anlässlich des Tages der Markenwirtschaft unter dem Titel 'Marke. Zukunft. Zuversicht.' den wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Markenwirtschaft. Die Ausgabe beleuchtet, wie Unternehmen mit den aktuellen Herausforderungen umgehen, wo Potenziale für Wachstum und Innovation liegen und welchen Beitrag starke Marken zur Zukunftsfähigkeit des Standorts leisten können.












Marketing- und Medien-News aus der new-business-Redaktion