HDE-Prognose
Halloween: Umsatz mit dem Gruselfest steigt auf 537 Millionen Euro
Das Halloween-Geschäft bleibt für den Einzelhandel in Deutschland ein stabiler Umsatzimpuls. Für 2026 prognostiziert der Handelsverband Deutschland (HDE), Berlin, rund 537 Millionen Euro Umsatz rund um das Gruselfest. Das entspricht einem Plus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit liegen die erwarteten Umsätze voraussichtlich 69 Prozent über dem Niveau von 2019.
"Halloween hat sich längst einen festen Platz im Einzelhandelsjahr in Deutschland erarbeitet", sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.
Dass die Umsätze trotz der zurückhaltenden Konsumstimmung leicht steigen dürften, wertet der Verband als Zeichen für die Stabilität des saisonalen Geschäfts.
Dekoration und Lebensmittel im Fokus
Der Anteil der Menschen, die in diesem Jahr Ausgaben für Halloween planen, geht allerdings leicht zurück: von 15,2 Prozent im Jahr 2025 auf 14,9 Prozent. Bei den geplanten Ausgaben zeigen sich Unterschiede zwischen den Produktgruppen. Weniger Geld als im Vorjahr wollen Verbraucher laut HDE für Süßwaren und Schminke ausgeben. Dekoration, sonstige Lebensmittel und Getränke sollen dagegen häufiger beziehungsweise stärker im Einkaufsbudget berücksichtigt werden. Auch Kostüme zählen zu den geplanten Halloween-Einkäufen.
Umsatz deutlich über dem Niveau von 2019
Langfristig hat Halloween im deutschen Einzelhandel an wirtschaftlicher Bedeutung gewonnen. Für 2026 erwartet der HDE Umsätze, die 69 Prozent über denen von 2019 liegen. Der aktuelle Zuwachs fällt damit in eine Entwicklung, in der sich das ursprünglich vor allem mit Kostümen und Süßigkeiten verbundene Fest als zusätzlicher saisonaler Konsumanlass etabliert hat.
Grundlage der Prognose ist eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage des IFH Köln im Auftrag des HDE. Befragt wurden im Oktober 2026 mehr als 1.000 Menschen zwischen 18 und 69 Jahren.
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