Mio-Mio-Flasche
Streit zwischen Berentzen und Paulaner geht in die nächste Runde
Die Auseinandersetzung zwischen der Münchner Paulaner Brauerei und dem Getränkehersteller Berentzen mit Hauptsitz in Haselünne geht weiter.Nachdem das Landgericht München I jüngst geurteilt hat, dass Berentzen sein Cola-Orange-Mischgetränkt Mio Mio nicht in der aktuellen Flaschen-Aufmachung verkaufen darf, kündigt Oliver Schwegmann, Chief Executive Officer der Berentzen-Gruppe, auf LinkedIn an, dass es in die nächste Runde gehe.
"Wir haben die Urteilsbegründung aus dem Klageverfahren der Paulaner Brauerei Gruppe GmbH & Co. KGaA gegen hashtag Mio Mio sorgfältig gelesen und eingehend analysiert - sie hat uns so gar nicht überzeugt!", schreibt er.
Deshalb werde man in Berufung gehen und "diesen Fall nun auf die Ebene des OLG heben", teilte der Berentzen-CEO mit.
"Wir bleiben kämpferisch in diesem Verfahren, überzeugt von der eigenständigen kreativen Idee unseres Flaschendesigns für die Sorte Mio Mio Cola + Orange und zuversichtlich für die Entscheidungsfindung der nächsten juristischen Instanz."
Paulaner Brauerei gegen Brauerei Karlsberg
In der Auseinandersetzung mit der Brauerei Karlsberg hatte die Münchner Paulaner Brauerei Anfang des Jahres 2025 einen Sieg vor dem Landgericht München errungen. Die Richter hatten der Brauerei aus Homburg die Nutzung der konkreten farblichen Produktaufmachung des von ihr vertriebenen Cola-Mix-Getränks für die Bundesrepublik Deutschland untersagt. Die 'Fünf-Farben-Welle', die die Paulaner Brauerei für ihr Cola-Misch-Getränk 'Paulaner Spezi' verwendet, ist markenrechtlich geschützt.
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