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Lebkuchen & Co.

Absatz von Weihnachtsartikeln im Lebensmitteleinzelhandel sinkt

Quelle: Michele Purin/Unsplash

Es ist wieder soweit: Seit Ende August finden sich in den deutschen Supermarktregalen wieder Lebkuchen, Dominosteine, Spekulatius und anderes Weihnachtsgebäck. Ein Verkaufsstart, den eine deutliche Mehrheit in Deutschland kritisch sieht, wie ein YouGov-Studie zeigt: 73 Prozent der Befragten lehnen ein so frühes Angebot ab August eher oder voll und ganz ab. Lediglich 20 Prozent aller Befragten begrüßen die frühe Platzierung. Dies ergab eine Umfrage mit YouGov Surveys. Für die Befragung wurden vom 29.08. bis 01.09.2025 insgesamt 2.021 Personen in einer repräsentativen Stichprobe befragt.

Kaufzeitpunkt: November ist Hauptsaison

Beim tatsächlichen Kauf zeigt sich ein klarer Schwerpunkt: 45 Prozent der deutschen Verbraucher greifen ab November zu Weihnachtsgebäck, weitere 20 Prozent erst ab Dezember. Bereits ab Oktober kaufen 15 Prozent, ab September fünf Prozent und ab August vier Prozent. Neun Prozent der Befragten gaben an, überhaupt kein Weihnachtsgebäck zu kaufen.

Absatz, Umsatz und Käuferreichweite von Weihnachtsartikeln

Die Auswertungen des YouGov Shopper Panel bestätigen diesen Trend: November und Dezember 2024 waren die absatzstärksten Monate: 177 Millionen Packungen im November, 159 Millionen Packungen im Dezember. Seit 2022 geht de Absatz allerdings zurück.

Parallel zum Absatz ist auch die Käuferreichweite in den Monaten November und Dezember am größten: November 2024 mit 27,6 Millionen und Dezember 2024 mit 26,6 Millionen Käufern. Insgesamt ist der November jedes Jahr der umsatzstärkste Monat (477 Mio. Euro im Jahr 2024). Im Dezember 2024 lag der Umsatz bei 368 Millionen Euro.

Beliebteste Weihnachtsartikelsorten: Klassiker dominieren

Zu den beliebtesten Weihnachtsnaschereien zählen Lebkuchen (50 Prozent), Spekulatius (42 Prozent) und Plätzchen (36 Prozent). Dominosteine (30 Prozent) und Stollen (29 Prozent) folgen dicht dahinter. Zimtsterne (19 Prozent), Printen (8 Prozent) sowie andere Sorten (5 Prozent) spielen eine kleinere Rolle. Fünf Prozent der Befragten gaben an, grundsätzlich kein Weihnachtsgebäck zu essen.

 

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vg 24.09.2025