Zielgruppen
Familienmarketing im Wandel: Von traditionellen Leitbildern zu KI-Familien-Zwillingen

Veronica Ebenfeld, Senior Key Account bei concept m, und Dirk Ziems, Co-Founder von concept m und concept m AI, sprechen über Familienbilder und AI-Family-Twins - Quelle: concept m
Familie – lange Zeit galt sie als verlässliche Konstante im Marketing. Mutter, Vater, zwei Kinder: Dieses Leitbild prägte jahrzehntelang die Art, wie Marken ihre Botschaften und Produkte inszenierten. Doch die Realität hat sich gewandelt. Heute sind Familienbilder vielfältiger und individueller denn je: Patchwork, gleichgeschlechtliche Partnerschaften, Alleinerziehende, Mehrgenerationenhaushalte oder urbane Wahlfamilien – sie alle prägen den Alltag und das Konsumverhalten.
Für die Markenführung bedeutet das: Standardisierte Zielgruppenbilder greifen zu kurz. Wer Familien erreichen will, muss deren Lebenswelten verstehen, Bedürfnisse differenziert adressieren und kommunikativ echte Relevanz stiften. Dabei geht es nicht nur um Kaufkraft, sondern um Wertehaltungen, Rollenbilder und Alltagsroutinen.
KI-Familien-Zwillinge helfen beim Verstehen
Hier setzt ein neues Instrument an: sogenannte KI-Familien-Zwillinge. Sie simulieren reale Haushaltsstrukturen, Entscheidungsprozesse und Konsumgewohnheiten auf Basis großer Datenmengen. Marken können so nachvollziehen, wie unterschiedliche Familientypen denken, fühlen und handeln – und welche Touchpoints für Kaufentscheidungen entscheidend sind. Der Vorteil: Szenarien lassen sich präzise testen, Kommunikation personalisieren und Budgets gezielter einsetzen.
Familienmarketing entwickelt sich damit von der statischen Zielgruppenansprache hin zu einer dynamischen, datenbasierten Markenführung. Wer die Vielfalt heutiger Familienbilder ernst nimmt und zugleich technologische Möglichkeiten nutzt, kann Nähe und Relevanz schaffen – und so die Bindungskraft der Marke nachhaltig stärken.
Im kostenlosen Webinar von Concept erfahren Sie von Veronica Ebenfeld, Senior Key Account bei concept m, und Dirk Ziems, Co-Founder von concept m und concept m AI, wie sich Familienbilder konkret wandeln und welche Strategien Familien im Alltag entwickeln – von empathisch über dogmatisch bis konsumistisch. Beispiele aus Food, FMCG, Toys, Automotive und Tourismus zeigen, wie neue Familienwelten in Kampagnen umgesetzt werden.
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