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Fake-Rabatte & unseriöse Shops

Misstrauen gegenüber Black-Friday-Angeboten wächst

Quelle: Artem Beliaikin/Unsplash

Die Bundesbürger:innen sind mit Blick auf den Black Friday skeptisch. Knapp jede:r Zweite (48 Prozent) befürchtet vermeintliche 'Fake-Rabatte', bei denen die Preise vor dem Black Friday künstlich erhöht wurden, um zum Shopping-Event hohe Rabatte anbieten zu können. Generell würde zudem fast jede:r Dritte (30 Prozent) vom Kauf eines Black-Friday-Angebots absehen, wenn die Preise trotz Rabattierung zu hoch bleiben. Dies ist das Ergebnis der Black-Friday-2025-Umfrage, für die Ebay Advertising, Dreilinden, mit Unterstützung des Marktforschungsunternehmens Civey 2.500 Konsument:innen in Deutschland befragt hat. Die Befragung wurde vom 14. bis 15. Oktober 2025 durchgeführt.

Neben dem Preis spielt demnach vor allem das Vertrauen in die Händler:innen eine wichtige Rolle beim Shoppen: Fast jede:r Vierte (23 Prozent) zweifelt an der Seriosität mancher Online-Shops, weil sie KI-generierte Fake-Shops vermuten. 19 Prozent lassen sich zudem durch schlechte Händlerbewertungen von einem potenziellen Black-Friday-Kauf abhalten. 

Misstrauen überwiegt besonders bei 30- bis 39-Jährigen, Männern und Familien

Neben Fake-Rabatten, zu hohen Preisen, KI-Shops und schlechten Bewertungen halten die Konsument:innen der Umfrage zufolge auch hohe Versandkosten (11 Prozent), unklare Produktbeschreibungen (10 Prozent) und nicht-nachhaltige Angebote (10 Prozent) von Black Friday-Einkäufen ab.

Am kritischsten gehen die 30- bis 39-jährigen Konsument:innen mit den Aktionsangeboten um: Für 65 Prozent von ihnen sind keine echten Rabatte der wichtigste Kaufhindernisgrund. Aber auch bei den 40- bis 64-Jährigen zweifelt mehr als die Hälfte an der Echtheit vieler Preisnachlässe. Familien mit Kindern achten besonders auf echte Rabatte (51 Prozent) und empfinden Angebote häufiger als zu teuer (39 Prozent) – bei Haushalten ohne Kinder liegt der Fokus stärker auf der Seriosität der Anbieter (23 Prozent).

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vg 19.11.2025

 

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