Fusionskontrolle
EU-Kommission genehmigt Übernahme von Kellanova durch Mars

Quelle: Mars
Im August 2024 war bekannt geworden, dass der Lebensmittelhersteller Mars mit Marken wie Snickers, M&M’s, Royal Canin, Pedigree und Whiskas das US-Unternehmen Kellanova übernehmen will. Zu Kellanova gehören unter anderem die Chipsmarke Pringles, die Keksmarke Cheez It, das Süßgebäck Pop Tarts und die Waffel- und Pfannkuchen-Marke Kellogg's Eggo sowie die Cerealienmarke Special K. Im Mai 2025 wurde die Übernahme in der EU zur Freigabe angemeldet. Die EU hatte draufhin angekündigt, die geplante Übernahme von Kellanova durch Mars genauer prüfen zu wollen. Jetzt liegt das Ergebnis vor.
EU-Kommission gibt Übernahme frei
Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme von Kellanova durch Mars gemäß der EU-Fusionskontrollverordnung ohne Auflagen genehmigt. Die Kommission ist zu dem Schluss gekommen, dass die geplante Transaktion keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken im Europäischen Wirtschaftsraum aufwirft. Im Rahmen ihrer eingehenden Untersuchung hat die Kommission geprüft, ob die Aufnahme der Marken von Kellanova in das bereits umfangreiche Produktportfolio von Mars die Verhandlungsmacht von Mars gegenüber Einzelhändlern durch die Hebelwirkung seines breiteren Portfolios erheblich stärken würde, sodass das Unternehmen beispielsweise höhere Preise durchsetzen könnte.
Die Untersuchung der Kommission hätten zwar Hinweise bestätigt, dass sowohl Mars als auch Kellanova bereits über eine gewisse Marktmacht auf mehreren Produktmärkten in mehreren Mitgliedstaaten verfügen und dass Mars und das fusionierte Unternehmen in der Lage wären, verschiedene Produktkategorien in Verhandlungen mit Einzelhändlern miteinander zu verknüpfen. Die gesammelten Beweise stützten jedoch nicht die Feststellung, dass die geplante Transaktion die Verhandlungsmacht von Mars gegenüber Einzelhändlern stärken würde.
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