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Studien

Gründerinnen und Gründer treiben Innovationen in Deutschland voran

Quelle: Christina@Wocintechchat.com/Unsplash

Der Global Entrepreneurship Monitor (GEM) 2024/25 zeigt: Gründerinnen und Gründer leisten weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Innovationskraft der deutschen Wirtschaft. Erfasst werden im GEM Personen zwischen 18 und 64 Jahren, die in den vergangenen dreieinhalb Jahren ein Unternehmen gegründet haben oder aktuell eine Gründung vorbereiten.

Deutschland punktet mit technologieorientierten Gründungen

Im internationalen Vergleich der Länder mit hohem Einkommen belegt Deutschland einen starken siebten Platz: Rund 11 Prozent der Gründerinnen und Gründer sind in Branchen mit mittlerer oder hoher Technologieintensität aktiv oder planen dies. Damit zeigt sich, dass technologiegetriebene Geschäftsmodelle hierzulande überdurchschnittlich häufig entstehen.

Innovationskraft: kaum Unterschiede zwischen Frauen und Männern

Beim Anteil der Personen, die eine weltweite Neuheit anbieten oder planen, liegt der Gendergap bei lediglich 0,9 Prozentpunkten (4,8 Prozent bei Gründerinnen, 5,7 Prozent bei Gründern). Damit bewegen sich deutsche Gründerinnen auch im internationalen Vergleich auf einem hohen Niveau. Selbst in den USA, die oft als besonders gründungsstark gelten, liegt der entsprechende Wert für Frauen nur minimal höher.

Auffällig ist der Blick auf die Exportorientierung: Gründerinnen erwarten deutlich häufiger einen hohen Exportanteil von mehr als 50 Prozent am Umsatz (19,7 Prozent) als ihre männlichen Kollegen (13,7 Prozent). Damit tragen sie überdurchschnittlich zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts bei.

Über die Studie

Der GEM wird seit 26 Jahren in über 50 Ländern durchgeführt und gilt als weltweit umfassendste Untersuchung zu Gründungsaktivitäten und -einstellungen. Für Deutschland wird die Studie vom RKW Kompetenzzentrum gemeinsam mit dem Johann Heinrich von Thünen‑Institut erstellt. Die aktuelle Ausgabe basiert auf Befragungen von mehr als 161.520 Bürgerinnen und Bürgern weltweit – darunter 3.019 in Deutschland – sowie 2.412 Gründungsexpertinnen und -experten aus 56 Ländern.



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fj 21.01.2026