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Studien

Verbraucher:innen achten 2026 stärker auf Angebote

Quelle: Annemarie Gruden/Unsplash

Eine aktuelle Befragung von Media Central, Mönchengladbach, und dem IFH Köln unter 1.000 Konsument:innen zeigt, dass die anhaltende Inflation das Einkaufsverhalten im Jahr 2026 spürbar verändert. Angebote und Aktionen gewinnen weiter an Bedeutung, während sich die Konsumlaune zunehmend rationalisiert und stärker preisorientiert ausfällt.

Preisbewusstsein steigt deutlich

Knapp zwei Drittel der Deutschen vergleichen häufiger Preise, suchen gezielt nach Aktionen und planen ihre Einkäufe verstärkt anhand von Angeboten, um ihren gewohnten Lebensstandard zu sichern. 63 Prozent der Befragten geben an, aktuell häufiger als im Vorjahr Preise zu vergleichen, um Kosten zu sparen. Viele Konsument:innen achten zudem verstärkt auf Rabattaktionen.

Generationen reagieren unterschiedlich

Die Studie zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Die 18- bis 29-Jährigen agieren besonders flexibel: 25 Prozent kaufen bevorzugt bei Händler:innen ein, die die besten Preise bieten. Ältere Konsument:innen indes handeln strukturierter und loyaler. Besonders die 60- bis 69-Jährigen bleiben mit 68 Prozent ihren Händler:innen treu, reagieren jedoch gezielt auf attraktive Angebote. Auch die 50- bis 59-Jährigen zeigen mit 63 Prozent eine ähnliche Haltung.

Prospekte bleiben zentral

Die wachsende Bedeutung von Angeboten zeigt sich auch in der Mediennutzung. Gedruckte Prospekte (41 Prozent) und digitale Prospektangebote (39 Prozent) zählen zu den bevorzugten Informationsquellen, gefolgt von Händler-Webseiten und -Apps (34 Prozent). Die Ergebnisse unterstreichen, dass ein glaubwürdiger Mix aus traditionellen und digitalen Kanälen entscheidend bleibt, um Verbraucher:innen wirksam zu erreichen.



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fj 22.01.2026