-

Verteidigungsmarkt

Deutz investiert in Drohnenabwehr-Spezialisten Tytan

Quelle: Tytan Technologies

Die Deutz AG, Systemanbieter von Mobilitäts- und Energielösungen, baut ihr Engagement im Bereich verteidigungsrelevanter Technologien weiter aus. Das Unternehmen beteiligt sich an Tytan Technologies und vereinbart eine strategische Partnerschaft, um Energie- und Antriebssysteme für Drohnenabwehr zu entwickeln. 

"Mit der Beteiligung an TYTAN Technologies erweitern wir unsere Kompetenzen im Verteidigungssektor. Tytan bringt Know-how in KI-gestützter Drohnenabwehr ein, wir unterstützen als Industriepartner bei Entwicklung, Industrialisierung und Integration komplexer Antriebs- und Energiesysteme", erläutert Dr. Sebastian Schulte, CEO der Deutz AG. "Unsere bisherigen Schritte – wie die Übernahme des Antriebsspezialisten Sobek und die Kooperation mit Arx Robotics – zeigen die strategische Kontinuität unseres Defense-Engagements."

Im Rahmen der Partnerschaft arbeiten Deutz und Tytan Technologies an der Bereitstellung geeigneter Antriebslösungen für Interceptor-Drohnen, der Entwicklung modularer, dezentraler Energiesysteme und Batteriesysteme für Launcher-Anwendungen sowie an Montage und Endabnahme technischer Subsysteme.

"Deutz unterstützt uns mit Industriewissen und Kapazitäten, sichert unsere Lieferkette in Europa ab und ermöglicht, die Produktion weiter hochzufahren", ergänzt Balázs Nagy, CEO & Co-Founder von Tytan Technologies.

Über Deutz und Tytan

Die 1864 gegründete Deutz AG hat sich vom klassischen Motorenhersteller zum Systemanbieter von Mobilitäts- und Energielösungen entwickelt. Das Unternehmen produziert und vermarktet Antriebssysteme für Off-Highway-Anwendungen, dezentrale Energieerzeugungssysteme sowie alternative Antriebe. Mit rund 6.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 1,8 Milliarden Euro (2024) ist Deutz weltweit präsent.

Tytan Technologies mit Sitz in München entwickelt softwaredefinierte und autonome Lösungen zur Drohnenabwehr. Die Vision ist es, eine kostengünstige und robuste Luftverteidigungsarchitektur der nächsten Generation 'Made in Germany' aufzubauen.

zurück

vg 25.02.2026