Gewürzmarke
Ankerkraut wieder unabhängig: Gründer kaufen Marke von Nestlé zurück

Die Gewürzmarke Ankerkraut wird künftig wieder unabhängig geführt. Die Gründer Anne Lemcke und Stefan Lemcke haben ihre Unternehmensanteile von Nestlé zurückgekauft. Darauf haben sich beide Seiten einvernehmlich verständigt. Finanzielle Details wurden nicht veröffentlicht.
Mit dem Rückkauf endet eine vierjährige Phase unter dem Dach des Schweizer Konzerns, der 2022 die Mehrheit an Ankerkraut übernommen hatte. Die erneute Unabhängigkeit soll es der Marke ermöglichen, ihre Positionierung stärker an den eigenen Wurzeln auszurichten, heißt es in einer Mitteilung. Im Fokus stehen laut Unternehmen die Rückbesinnung auf die ursprüngliche Markenidentität, eine ausgeprägte Hands-on-Mentalität sowie die Nähe zur Community.
Aus Sicht der Gründer markiert der Schritt einen strategischen Neustart. Man wolle die Marke künftig wieder eigenständig weiterentwickeln und dabei die in den vergangenen Jahren gewonnenen Erfahrungen nutzen. Gleichzeitig betonen beide Seiten den partnerschaftlichen Charakter der bisherigen Zusammenarbeit. Dabei soll Kontinuität gewahrt bleiben. Neben den Gründern werden auch die langjährigen Geschäftsführer Timo Haas und Alexander Schwoch Anteile halten und das operative Geschäft weiterhin vom Standort Hamburg aus führen.
Über Ankerkraut
Ankerkraut wurde 2013 gegründet und hat sich mit einem Sortiment von mehr als 500 Produkten zu einer etablierten Marke im Segment Gewürze und Gewürzmischungen entwickelt. Das Unternehmen beschäftigt rund 160 Mitarbeitende und ist neben dem deutschen Markt auch in weiteren europäischen Ländern präsent.
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