Automobilindustrie
Porsche steigt bei Bugatti Rimac aus – Fokus auf Kerngeschäft
Die Porsche AG trennt sich von ihren Beteiligungen an Bugatti Rimac und der Rimac Group. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden entsprechende Vereinbarungen zum Verkauf der Anteile an ein internationales Investorenkonsortium unter Führung der New Yorker Investmentgesellschaft HOF Capital unterzeichnet. Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt üblicher Bedingungen, insbesondere regulatorischer Genehmigungen, und wird im Laufe des Jahres 2026 erwartet.
Porsche hatte das Joint Venture Bugatti Rimac im Jahr 2021 gemeinsam mit der Rimac Group gegründet. Ziel war es, die Marke Bugatti in eine elektrifizierte Zukunft zu führen. Dabei hielt Porsche zuletzt 45 Prozent an Bugatti Rimac sowie 20,6 Prozent an der Rimac Group. Mit dem nun vereinbarten Verkauf zieht sich der Sportwagenhersteller vollständig aus beiden Beteiligungen zurück.
Investorenkonsortium will Expasnion vorantreiben
Das Erwerberkonsortium umfasst neben HOF Capital auch BlueFive Capital als größten Investor sowie weitere institutionelle Kapitalgeber aus den USA und Europa. Nach Vollzug der Transaktion plant die Rimac Group, die Kontrolle über Bugatti Rimac zu übernehmen und gemeinsam mit den neuen Partnern die weitere Expansion voranzutreiben. HOF Capital soll künftig neben Unternehmensgründer Mate Rimac zu den größten Anteilseignern der Rimac Group zählen.
Porsche begründet den Schritt mit einer strategischen Neuausrichtung. Vorstandsvorsitzender Michael Leiters betonte, man wolle sich künftig stärker auf das eigene Kerngeschäft konzentrieren. Gleichzeitig würdigte er die Zusammenarbeit mit Rimac als wichtigen Beitrag zur technologischen Entwicklung im Bereich elektrischer Hochleistungsantriebe.
Für Rimac markiert der Einstieg neuer Investoren den nächsten Wachstumsschritt. CEO Mate Rimac sieht darin eine Chance, die langfristige Unternehmensvision schneller umzusetzen. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht veröffentlicht.
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