Die Marke Dove hat die Kampagne 'The Beauty Machine' gestartet und rückt darin die Rolle von Algorithmen bei der Verstärkung homogener Schönheitsbilder in sozialen Medien in den Fokus. Nach Darstellung der Marke begünstigen Empfehlungs- und Ranking-Systeme wiederkehrende Gesichtszüge, Körperbilder und ästhetische Muster und tragen so zu einer zunehmenden visuellen Vereinheitlichung bei.
Im Rahmen der Kampagne macht Dove auf diesen Mechanismus aufmerksam und stellt ihm ein offenes Casting unter dem Hashtag #DoveOpenCall gegenüber. Frauen werden eingeladen, ihre individuelle Definition von Schönheit einzureichen und Teil einer inklusiven Casting-Initiative zu werden. Ziel sei es, bestehende digitale Schönheitsnormen zu hinterfragen und mehr Diversität in der visuellen Darstellung sichtbar zu machen.
"Unser Ziel mit diesem offenen Casting ist es, Frauen darin zu bestärken, Schönheit selbst zu definieren – und nicht von Algorithmen definieren zu lassen", sagt Alissa Martens, Masterbrand Lead EU bei Dove. Schönheit solle für Frauen nicht mit Druck, sondern mit Positivität verbunden sein.
The Real State of Beauty: Ein Drittel spürt Schönheitsdruck
Begleitend verweist die Marke auf Ergebnisse des Reports The Real State of Beauty. Demnach fühlen sich in Deutschland 31 Prozent der Frauen und 37 Prozent der Mädchen unter Druck gesetzt, ihr Aussehen zu verändern – selbst dann, wenn ihnen bewusst ist, dass Inhalte manipuliert oder durch Künstliche Intelligenz verändert sein können.