DPMA
Batterietechnik: Industrie investiert in Schlüsseltechnologien
Die Innovationsdynamik in der Batterietechnik hat 2025 deutlich zugenommen. Wie aus dem Jahresbericht des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) hervorgeht, stieg die Zahl veröffentlichter Patentanmeldungen in diesem Bereich im Vergleich zum Vorjahr um 25,8 Prozent auf 9.090 Anmeldungen. Besonders stark vertreten sind dabei Unternehmen aus Asien.
Im internationalen Vergleich lag die Republik Korea mit 2.419 Patentanmeldungen an der Spitze und verzeichnete zugleich ein Wachstum von 33,4 Prozent. Dahinter folgen China mit 1.749 sowie Japan mit 1.445 Anmeldungen. Deutschland belegte mit 1.340 Patentanmeldungen Rang vier und konnte ebenfalls deutlich zulegen.
Auch bei den anmeldestärksten Unternehmen dominieren asiatische Konzerne. Angeführt wird das Ranking von LG Energy Solution vor Samsung SDI. Dahinter folgen zwei Unternehmen der CATL-Gruppe. Erst auf Rang fünf liegt mit GM Global Technology Operations ein US-amerikanischer Konzern. Die Zahlen verdeutlichen den globalen Wettbewerb um technologische Führungspositionen bei Batteriesystemen.
Erneuerbare Energien bleiben wichtiger Innovationsbereich
Neben der Batterietechnik analysiert der DPMA-Bericht auch die Entwicklung bei erneuerbaren Energien. Insgesamt blieb die Zahl der Patentanmeldungen in diesem Feld auf hohem Niveau, wenngleich das Wachstum mit plus 1,5 Prozent deutlich geringer ausfiel.
Zuwächse verzeichnete insbesondere die Windkrafttechnik. Hier stieg die Zahl der Anmeldungen um 5,9 Prozent. Im internationalen Vergleich lag Dänemark weiterhin an der Spitze, Deutschland belegte Rang zwei und konnte seine Anmeldungen um 24,2 Prozent steigern.
In der Solartechnik verlor Deutschland dagegen seine bisherige Spitzenposition an China. Während die Zahl der deutschen Anmeldungen rückläufig war, legte China deutlich zu.
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