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Schulstart

Einschulung bleibt wichtiger Konsumanlass

Quelle: Element5 Digital/Unsplash

Die Einschulung bleibt für Markenhersteller und den Handel ein bedeutender Konsumanlass. Nach einer Prognose des Handelsverbands Deutschland (HDE) werden Verbraucher zum Start des neuen Schuljahres rund 770 Millionen Euro für Schulausstattung, Schultüten und Geschenke ausgeben. Das wären 6,2 Prozent mehr als im Vorjahr, als der Umsatz bei 725 Millionen Euro lag.

Grundlage der Prognose ist eine bevölkerungsrepräsentative Befragung des IFH Köln im Auftrag des HDE. Demnach planen knapp zwölf Prozent der Verbraucher Einkäufe anlässlich der Einschulung. Im vergangenen Jahr lag dieser Anteil noch bei zehn Prozent.

Gleichzeitig zeigt die Umfrage eine zurückhaltendere Ausgabenbereitschaft. 44 Prozent der Befragten wollen weniger Geld ausgeben als im Vorjahr. Rund 31 Prozent planen höhere Ausgaben, während etwa ein Viertel das Budget unverändert lässt. Dass die Umsatzprognose dennoch steigt, führt der HDE auf die größere Zahl der Käufer zurück.

Klassische Warengruppen dominieren

Zu den wichtigsten Produktkategorien zählen Süßwaren, die 87 Prozent der Kaufwilligen erwerben möchten. Drei Viertel planen Ausgaben für Schulausstattung wie Schulranzen oder Federmäppchen. Ebenfalls gefragt sind Spielwaren. Bücher sowie Schreibwaren stehen bei knapp 70 Prozent der Befragten auf dem Einkaufszettel.

Relevanter Saisonimpuls für Marken

Für Markenhersteller aus den Bereichen Schreibwaren, Süßwaren, Spielwaren und Schulbedarf bleibt die Einschulung damit ein wichtiger saisonaler Absatzimpuls. Der Anlass verbindet funktionale Anschaffungen mit emotional geprägten Kaufentscheidungen und bietet Marken die Möglichkeit, sich in einem Umfeld hoher Aufmerksamkeit bei Familien zu positionieren. Gleichzeitig deutet die Umfrage darauf hin, dass Verbraucher trotz steigender Nachfrage ihre Budgets bewusster einsetzen.

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vg 22.07.2026