Portfolioüberprüfung
Galeria überprüft Zukunft von 33 Warenhäusern

Galeria hat Verhandlungen mit den Vermietern von 33 seiner 83 Warenhäuser aufgenommen. Hintergrund ist die wirtschaftliche Überprüfung des Filialnetzes. Betroffen sind unter anderem die Häuser am Berliner Alexanderplatz und am Kurfürstendamm, in Hamburg-Eimsbüttel, Köln (Hohe Straße, Breite Straße und Nippes), Mainz, Mannheim, Potsdam und Würzburg. Nach Angaben des Unternehmens stehen insbesondere Mietkonditionen und Flächenzuschnitte auf dem Prüfstand. Sollten keine Einigungen erzielt werden, könnten auch Standorte zur Disposition stehen.
Der Auswahl der betroffenen Standorte ging nach Unternehmensangaben eine Analyse des gesamten Filialnetzes voraus. Berücksichtigt wurden dabei unter anderem die wirtschaftliche Entwicklung der Häuser, die Höhe der Mietbelastung, Investitionsbedarf, Flächenpotenziale sowie die jeweilige Lage. Auch die Bedeutung einzelner Standorte für das Filialnetz floss in die Bewertung ein.
Bestandteil der Neuausrichtung
Die Gespräche sind Teil der im Juni angekündigten Neuausrichtung des Unternehmens. Neben der Überprüfung des Filialnetzes umfasst diese weitere Maßnahmen in den Bereichen Sortiment, Flächennutzung, Kundenprogramme, Logistik und Kostenstruktur. Darüber hinaus prüft Galeria nach eigenen Angaben auch die Eröffnung neuer Standorte.
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